„Auflistung der bisherigen Tätigkeiten der FGL für die „Vierte Welt“
In diesem Abschnitt werden Sie Informationen über alle Projekte finden, die die Stiftung Gota de Leche seit mehr als einem Jahrzehnt durchgeführt hat, einige dieser Projekte werden auch aktuell weitergeführt.
- Intervenieren mit jugendlichen Frauen aus einer Slum-Siedlung (ab dem Schuljahr 2002/2003 bis zum Schuljahr 2006/2007) (LINK)
- Unterstützung bei der Integration von einer Gruppe von Kindern, die aus anderen Ländern stammen (Schuljahre 2004/2005 und 2005/2006) (LINK)
- Interkulturalität – Immigranten in den Bildungszentren Sevillas (ab dem Schuljahr 2002/2003 bis heute) (LINK)
- spielerische Bildungsworkshops für Kinder im sozial-pädiatrischen Risiko im Norden der Stadt Sevilla (seit dem Schuljahr 1999/2000 bis 2004/2005) (LINK)
- Intervenieren mit jugendlichen Müttern aus der slumartigen Ansiedlung „El Vacie“ (2006/2007) (LINK)
“Intervención con mujeres adolescentes procedentes de un asentamiento chabolista”
„Intervenieren mit jugendlichen Müttern aus der slumartigen Ansiedlung „El Vacie“ “
In der Ansiedlung „El Vacie“ leben mehr als tausend Personen unter menschenunwürdigen Bedingungen. Unter diesen Menschen sticht die Situation der jugendlichen Zigeunermütter heraus, die, aufgrund ihres Daseins als Frau, verpflichtet werden früh zu heiraten und ihre Studien aufzugeben. Dieser Fakt provoziert eine Situation des Analphabetismus, die es ihnen verhindert, jene Grundkenntnisse zu erlangen, mit denen sie aus der Situation in der sie leben fliehen könnten.
In diesem Kontext setzte die Stiftung ab dem Jahr 2006/07 ein Bildungsprojekt für jene Mütter in Gang, die eine spezielle und praktische Fortbildung erhalten wollen, mit dem Ziel, einen Arbeitsplatz auf dem Arbeitsmarkt zu finden.
Hierfür realisierte man diverse Workshops und Aktivitäten (mit schulischer Unterstützung, man gab z.B. Informationen über Fragen verbunden mit der Gesundheit, der sexuellen Aufklärung, der Drogenproblematik, der persönlichen Entwicklung und Handarbeiten, etc.), die das Ziel hatten, die Zukunfstaussichten dieser jugendlichen Mütter zu verbessern.
Jedes Jahr begünstigte man mit diesem Projekt 15 Frauen zwischen 12 und 15 Jahren mit hohem sozialen Risikofaktor, die sich dann dreimal die Woche im Erwachsenenzentrum Sánchez Rosa (Centro de Adultos Sánchez Rosa) einfanden.
Unter den Zielen ragen heraus:
- das Reduzieren der Fehlzeiten in der Schule und das Fördern der sozialen Intergration der ausgegrenzten jugendlichen Frauen
- die Förderung von persönlichen Hygienegewohnheiten
- die Realisierung von manuellen Tätigkeiten und akademischer Unterstützung
- das Kennenlernen von anderen Wegen, die Freizeit zu genießen
Es gibt viele Aktivitäten, die im Laufe eines Schuljahres realisiert wurden, einige der bedeutendsten sind:
- pädagogische Tätigkeiten zur Adaptation
- Information und Beratung über gesunde Hygienegewohnheiten, körperliche und psychische Veränderungen im Jugendalter der Frau und Dinge wie Schminken, etc.
- Aktivitäten und Handarbeiten, die den künstlerischen Ausdruck ausbauen, wie z.B. Malerei, Modeschmuck, Nähen, Musik, etc., um neue Formen der Freizeitgestaltung und Hobbies zu finden
- außerdem Unterhaltung und Kultur: Besuche von Museen, Sehenswürdigkeiten, etc.
“Apoyo a la integración de un colectivo de niños procedentes de otros países”
„Unterstützung bei der Integration einer Gruppe von Kindern, die aus anderen Ländern stammen“
Ab dem Schuljahr 2002/2003 bis zum Schuljahr 2005/2006 führte man Aktivitäten mit Immigranten – und Nichtimmigrantenkindern durch, mit dem Ziel, dass diese die in unserem Land existierende kulturelle Vielfalt kennenlernen und dass sie ihre eigenen Erlebnisse damit reflektieren. So erreicht man, dass der Respekt gegenüber „dem Fremden/ Verschiedenartigen“ gestärkt wird. Dies erfolgte auch über Workshops, die zweimal die Woche in den öffentlichen Schulen Pedro Garfias, San José Obrero, Huerta del Carmen und Macarena stattfanden.
Mehr als 150 Kinder 19 verschiedener Nationalitäten und im Alter von 3-12 Jahren besuchten jedes Jahr das Programm, mit Zielen wie:
- das Zusammenleben zwischen Immigranten und Nichtimmigranten zu verbessern
- die Intergration zu fördern
- über das Phänomen der Immigration sowie über andere Wirklichkeiten und die Vorteile der kulturellen Vielfalt zu informieren und zu sensibilisieren
- die Kenntnis über andere Kulturen unter den Nicht-Immigrantenkindern zu erweitern
Hierfür führte man verschiedene Tätigkeiten und Workshops durch, welche das Spiel und andere spielerisch-lehrende Aktivitäten als Werkzeug des Lernens kombinierten. So wurden z.B. Leseworkshops erteilt, bei denen die Kinder Märchen und andere sehr verbreitete Sprichwörter kennenlernten, oder es ging um Musik, wobei besonders Wert auf Folklore und volkstümliche Musik gelegt wurde, oder man führte Dias vor, auf denen die Kultur von den verschiedenen Herkunftsländern der Kinder gezeigt wurde.
“Talleres lúdicos educativos para niños en situación de riesgo social de la zona Norte de la ciudad de Sevilla”
„Spielerische Bildungsworkshops für Kinder im sozial-pädiatrischen Risiko im Norden der Stadt Sevilla“
An diesem Programm nahmen 40 in hohem sozialen Risiko lebende Kinder aus dem Norden Sevillas teil, die zu den Schulen Argote de Molina (Vorschule), Pedro Garfias, San José de Obrero, Manuel Siruot und Blas Infante gehören.
Űber diverse Workshops verfolgte man folgende Ziele:
- Anbieten eines Ortes, an dem die Kinder Beziehungen zu anderen Kindern und auch Erwachsenen eingehen können
- für einen Ort sorgen, wo die Kinder Gefühle der Zugehörigkeit und der Verwurzelung zu ihrer sozialen und kulturellen Gruppe entwickeln können
- Vermeiden, dass diese Kinder nur die Straße als Platz haben, um ihre Freizeit zu verbringen und zu genießen
- die lehrende und soziale Funktion der Schule vervollständigen, jedoch ohne diese ersetzen zu wollen
Die Workshops kombinieren Aktivitäten und Spiele, wie z.B.:
- Lektüre und das Erzählen von Märchen, da Bücher eins der besten Mittel sind, um in Kulturen einzuführen und Kultur zu vermitteln
- Handarbeiten, um Geschicklichkeit und Fertigkeiten zu entwickeln und gleichzeitig die Vorstellungskraft zu stärken und den Sinn für Ästhetik zu wecken
- Freier Tanz und Musik, um Kreativität und Selbstachtung zu stärken, wobei besonders Nachdruck auf positive Werte wie Teilnahme, Zusammenarbeit und Freundschaft gelegt wird
- Anschauen von Filmen und das zur Verfügung Stellen einer Spielecke, mit welcher man das Bedürfnis, sich zu bewegen und zu spielen abdecken will